Dr. Christoph Brüll
Chercheur qualifié FRS-FNRS, maître de conférences
Neuere und Neueste Geschichte
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Eintrag im Personalverzeichnis der ULg

Publikationen

  • Grenzerfahrungen. Eine Geschichte der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, Bd. 5: Säuberung, Wiederaufbau, Autonomiediskussionen (1945-1973). Hg. von Carlo Lejeune und Christoph Brüll. Eupen, Grenz-Echo, 2014.
  • Eine ostbelgische Stunde Null? Eliten aus Eupen und Malmedy vor und nach 1944. Hg. von Christoph Brüll, Els Herrebout und Peter M. Qudaflieg.  Brüssel, Generalstaatsarchiv, 2013.
  • ZOOM 1920-2010. Nachbarschaften neun Jahrzehnte nach Versailles. Hg. von Christoph Brüll. Eupen, Grenz-Echo, 2012.
  • Belgien im Nachkriegsdeutschland. Besatzung, Annäherung, Ausgleich 1944-1958, Essen, Klartext, 2009.
  • Die deutschsprachigen Einheiten in der belgischen Armee zwischen den beiden Weltkriegen, Sankt Vith, ZVS, 2004.


Vollständige Publikationsliste auf ORBi

Forschungsgebiete

  • Westeuropäische Geschichte (20. Jahrhundert)
  • Geschichte der deutsch-belgischen Beziehungen
  • Historiographiegeschichte
  • Intellectual History des Antikommunismus

Aktivitäten

Laufende Projekte

  • Franz Thedieck (1900-1995): Biographie

Als politischer Beamter wirkte Franz Thedieck in drei Regimen des 20. Jahrhunderts – Weimar, „Drittes Reich“ und Bundesrepublik –, aber auch als Volkstumskämpfer, Besatzungsfunktionär und Antikommunist, als Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung und Intendant des Deutschlandfunks.
Das Forschungsprojekt versteht sich als Beitrag zum (immer noch) prosperierenden Feld der Elitenkontinuitäten, zur Geschichte des Verhältnisses zwischen Wissenschaft und Politik und zum Platz der Besatzungszeit von 1940-1944 in den deutsch-belgischen Beziehungen.

  • Intellektuelle und Antikommunismus: Die Rolle der Historiker und Politologen in Westdeutschland, Belgien und Frankreich (1945-ca. 1970)

Der Kalte Krieg war nicht zuletzt auch ein Schlachtfeld von Kultur und Wissenschaft, indem Intellektuellen eine große Bedeutung zu kam. Das Forschungsprojekt befasst sich mit den öffentlichen Interventionen von Historikern und Politologen in der Auseinandersetzung mit dem Kommunismus vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zu den frühen 1970er Jahren. Vor dem Hintergrund eines sehr unterschiedlichen politischen Umgangs mit der „kommunistischen Gefahr“ fragt der Vergleich nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten in der intellektuellen Auseinandersetzung, aber auch nach grenzüberschreitenden, transnationalen Netzwerken.

  • Grenzerfahrungen. Eine Geschichte der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens

Ein international besetztes Team aus Historikern arbeitet derzeit an einer mehrbändigen Geschichte der deutschsprachigen Minderheit in Belgien, die deren Geschichte in einer regionalgeschichtlichen, dezidiert transregionalen Perspektive untersuchen soll.
In diesem Forschungsprojekt werden derzeit die Zeitspannen 1780-1919 und 1919-1945 bearbeitet, bereits erschienen ist ein Band, der die Jahre 1945-1973 behandelt.

Vita

  • seit 2013: Chercheur qualifié in Neuerer Geschichte beim FRS-FNRS
  • 2009 – 2013 : Chargé de recherches beim FRS-FNRS in Neuerer Geschichte an der Université de Liège
  • 2010 : Gastwissenschaftler am JenaCenter für Geschichte des 20. Jahrhunderts
  • 2008: Promotion in Neuerer Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • 2003 – 2005 : Promotionsstipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) an der Ruhr-Universität Bochum
  • 2003 : DEA (Diplôme d’ Études Approfondies) in Internationale Beziehungen und europäische Integration Université de Liège
  • 2002 : Lehrbefähigung für die Oberstufe des Sekundarunterrichts, Université de Liège
  • 2001 : Lizenz in Geschichte, Université de Liège

 

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