Die Wetterlage der kommenden Tage und Wochen kann höchstwahrscheinlich Fälle von atypischer Weidemyopathie hervorrufen. Wir wissen jetzt, dass das Toxin/Gift, welches diese Krankheit verursacht, in den Samen von bestimmten Ahornbäumen (wie z. B. Acer pseudoplatanus) (siehe auch: (http://labos.ulg.ac.be/myopathie-atypique/das-krankheit-2/) vorkommt. Für die Vergiftungen im Frühjahr wird vermutet, dass die keimenden Samen und kleinen Pflänzchen auch das Gift beinhalten. Die aktuellen Klimabedingungen bringen die Samen zu Keimen.  Daher steigt das Risiko einer Vergiftung durch den Verzehr von den Keimlingen. Soweit wie möglich sollte der Zugang zu Weiden mit Ahornbäumen vermieden werden.